Unternehmen investieren in die Dekarbonisierung ihrer Lieferketten, doch die meisten stützen ihre Strategie auf Daten, die zu unzuverlässig sind, um echte Ergebnisse zu erzielen. Dieser Bericht zeigt, was Vorreiter von den anderen unterscheidet.
CARBON ACTION REPORT 2026
Bessere CO₂-Daten ermöglichen schnellere Scope-3-Fortschritte.
WAS DER BERICHT ABDECKT
Die Herausforderung in Scope 3
Der gemeinsam mit Kearney erstellte „Carbon Action Report 2026“ stützt sich auf Daten von 56.000 Unternehmen und Interviews mit führenden multinationalen Konzernen, um die Herausforderung im Bereich Scope 3 aus drei Blickwinkeln zu beleuchten: die Messlücke, die die tatsächlichen Emissionen verschleiert, die Vorteile einer hohen Datenqualität, die schnellere Reduktionen ermöglicht, und die Netzwerkdynamik, die Maßnahmen über Lieferketten hinweg skaliert. Er zeigt, wo sich die größten Emissionen konzentrieren, was Unternehmen, die am schnellsten ihre Emissionen senken, von denen unterscheidet, die stagnieren, und warum die Datenqualität der Hebel ist, den die meisten Organisationen unterschätzen.
The headline findings
- Die Messlücke bei Scope 3
-
Der Vorsprung durch
zuverlässige Daten -
Der Engagement
-Multiplikator -
Der Netzwerk
-Effekt - Das kommerzielle Signal
Unternehmen, die sich auf weniger zuverlässige Lieferantendaten stützen, geben einen medianen Scope-3-Multiplikator von 2,5-mal ihrem betrieblichen CO₂-Fußabdruck an, während dieser bei Unternehmen mit hochzuverlässigen oder verifizierten Daten bei 6,8-mal liegt. Diese Diskrepanz könnte auf versteckte Emissionen hindeuten, was wiederum ungenaue Ziele, fehlgeleitete Investitionen und mangelhafte Dekarbonisierungsstrategien zur Folge haben kann.
Bessere Scope-1- und Scope-2-Daten führen zu schnelleren Emissionsreduktionen und höheren Kosteneinsparungen.
Unternehmen mit hochzuverlässigen oder verifizierten Daten senken ihre direkten Emissionen innerhalb von zwei Jahren um 4,5 % – das ist 50 % schneller als bei Unternehmen mit weniger zuverlässigen Daten. Dies entspricht bis 2030 Kosteneinsparungen von 3.000 € pro 1.000 tCO2e.
Verifizierte Daten führen zu einer achtmal höheren Einbindung der Lieferanten.
Unternehmen mit verifizierten Scope-1- und Scope-2-Daten binden ihre Lieferanten achtmal häufiger in CO₂-Themen ein als Unternehmen mit Daten geringer Zuverlässigkeit. Sie integrieren CO₂-Aspekte 6,5-mal häufiger in ihre Beschaffungskriterien und streben 14-mal häufiger eine intensivere Zusammenarbeit an.
10 % der Unternehmen sind für 95 % der Emissionen im gesamten EcoVadis Netzwerk verantwortlich – und weisen die größte Vernetzung auf
Diese hoch emittierenden Unternehmen sind zudem am stärksten vernetzt und stehen im Durchschnitt mit 72 Einkäufer*innen in Verbindung. Die gezielte Ansprache eines hoch emittierenden Unternehmens kann gleichzeitig die Transparenz in Bezug auf Scope-3-Emissionen für Dutzende von Einkaufsorganisationen verbessern.
Bessere Daten erreichen bereits mehr Einkäufer*innen.
Lieferanten mit verifizierten Scope-1- und Scope-2-Daten verfügen über dreimal so viele Kontakte zu Einkäufer*innenn wie solche mit Daten geringer Zuverlässigkeit. Da die Anforderungen für Scope 3 im Rahmen von CSRD, CBAM und anderen Rahmenwerken immer strenger werden, verschaffen sich verifizierte Lieferanten einen messbaren wirtschaftlichen Vorteil. Die Investition in die Datenqualität wird zu einem Wettbewerbsvorteil.
Unternehmen, die sich auf weniger zuverlässige Lieferantendaten stützen, geben einen medianen Scope-3-Multiplikator von 2,5-mal ihrem betrieblichen CO₂-Fußabdruck an, während dieser bei Unternehmen mit hochzuverlässigen oder verifizierten Daten bei 6,8-mal liegt. Diese Diskrepanz könnte auf versteckte Emissionen hindeuten, was wiederum ungenaue Ziele, fehlgeleitete Investitionen und mangelhafte Dekarbonisierungsstrategien zur Folge haben kann.
Bessere Scope-1- und Scope-2-Daten führen zu schnelleren Emissionsreduktionen und höheren Kosteneinsparungen.
Unternehmen mit hochzuverlässigen oder verifizierten Daten senken ihre direkten Emissionen innerhalb von zwei Jahren um 4,5 % – das ist 50 % schneller als bei Unternehmen mit weniger zuverlässigen Daten. Dies entspricht bis 2030 Kosteneinsparungen von 3.000 € pro 1.000 tCO2e.
Verifizierte Daten führen zu einer achtmal höheren Einbindung der Lieferanten.
Unternehmen mit verifizierten Scope-1- und Scope-2-Daten binden ihre Lieferanten achtmal häufiger in CO₂-Themen ein als Unternehmen mit Daten geringer Zuverlässigkeit. Sie integrieren CO₂-Aspekte 6,5-mal häufiger in ihre Beschaffungskriterien und streben 14-mal häufiger eine intensivere Zusammenarbeit an.
10 % der Unternehmen sind für 95 % der Emissionen im gesamten EcoVadis Netzwerk verantwortlich – und weisen die größte Vernetzung auf
Diese hoch emittierenden Unternehmen sind zudem am stärksten vernetzt und stehen im Durchschnitt mit 72 Einkäufer*innen in Verbindung. Die gezielte Ansprache eines hoch emittierenden Unternehmens kann gleichzeitig die Transparenz in Bezug auf Scope-3-Emissionen für Dutzende von Einkaufsorganisationen verbessern.
Bessere Daten erreichen bereits mehr Einkäufer*innen.
Lieferanten mit verifizierten Scope-1- und Scope-2-Daten verfügen über dreimal so viele Kontakte zu Einkäufer*innenn wie solche mit Daten geringer Zuverlässigkeit. Da die Anforderungen für Scope 3 im Rahmen von CSRD, CBAM und anderen Rahmenwerken immer strenger werden, verschaffen sich verifizierte Lieferanten einen messbaren wirtschaftlichen Vorteil. Die Investition in die Datenqualität wird zu einem Wettbewerbsvorteil.
Die Leistungslücke zwischen Daten mit geringer Zuverlässigkeit und verifizierten Daten ist messbar
Bei der Kluft zwischen CO₂-Daten mit geringer Zuverlässigkeit und verifizierten Daten geht es um mehr als nur um die Berichterstattung. Sie bestimmt, wie schnell Unternehmen ihre betrieblichen Emissionen reduzieren, inwieweit sie den CO₂-Fußabdruck ihrer Lieferkette kennen und wie effektiv sie ihre Lieferanten in CO₂-Fragen einbinden.
Der vollständige Bericht geht noch einen Schritt weiter und untersucht die konkreten Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen, um ihre betrieblichen Emissionen zu senken und ihre Lieferanten einzubinden. Er stützt sich zudem auf Interviews mit führenden multinationalen Konzernen wie Volvo Cars, Accor und Hitachi Rail, um aufzuzeigen, was den Fortschritt im Bereich Scope 3 tatsächlich vorantreibt.