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Vorschriften zur Lieferkettensorgfaltspflicht und Berichterstattung

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Finden Sie sich sich in der sich entwickelnden rechtlichen Landschaft der Nachhaltigkeitsvorschriften zurecht?

Hier sind einige Staaten und Gebiete aufgeführt, in denen Unternehmen bei ihren Tätigkeiten Sorgfaltspflichten erfüllen und ihre Lieferketten transparent gestalten müssen.

  • Kanada, Nordamerika | in Kraft seit: 2021

    Kanadisches Gesetz zur Rechenschaftspflicht für Netto-Null-Emissionen (Canadian Net-Zero Emissions Accountability Act, C-12 Bill)

    Im Gesetz C-12 wurde Kanadas Netto-Null-Umstellung schriftlich festgehalten. Mit diesem Schritt werden die staatlichen Emissionsziele gesetzlich verankert, so dass kanadische Unternehmen ebenfalls zur Einhaltung von Emissionsreduktionszielen verpflichtet werden können.

  • Erwartet
    Australien, APAC

    Klimabezogene finanzielle Offenlegung in Australien (Australia Climate-Related Financial Disclosure, CRFD)

    Die australische Regierung hat ihr zweites Konsultationsdokument zum Thema klimabezogene Offenlegung von Finanzen veröffentlicht. Darin wird die vorgeschlagene Gestaltung des australischen Systems für verpflichtende klimabezogene Berichterstattung dargelegt.

  • Indien, APAC | Gilt ab: 2023

    Berichterstattung zu Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit in Indien (Business Responsibility and Sustainability Reporting, BRSR)

    Das BRSR stellt als Rahmenwerk für die ESG-Berichterstattung in Indien einen bedeutenden Umbruch gegenüber den freiwilligen Leitlinien für die Berichterstattung zur Unternehmensverantwortung (BRR) aus dem Jahr 2009 dar. Das heutige globale Berichtsumfeld erforderte verfeinerte Standards, um Offenlegungen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit zu verbessern und die Transparenz und Rechenschaftspflicht indischer Unternehmen zu fördern.

  • USA, Nordamerika | In Kraft getreten: 2026

    California Climate-Related Financial Risk Act (SB 261)

    Senate Bill 261 verpflichtet bestimmte Unternehmen, die in Kalifornien tätig sind, klimabezogene finanzielle Risiken detailliert offenzulegen und diese Informationen dann öffentlich zugänglich zu machen.

  • Erwartet
    USA, Nordamerika

    SEC-Vorschrift zur Offenlegung von Klimarisiken („Climate Risk Disclosure Rule“)

    Im Falle ihrer Verabschiedung würde die Vorschrift der Securities and Exchange Commission börsennotierte Unternehmen dazu verpflichten, ihre Angaben zu klimabezogenen Risiken, THG-Emissionen und Plänen zum Übergang zu Netto-Null-Emissionen zu verbessern und zu standardisieren.

  • USA, Nordamerika | In Kraft getreten: 2022

    Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA)

    Der Uyghur Customs Act ist ein US-Bundesgesetz, mit dem verhindert werden soll, dass Einfuhren aus der autonomen chinesischen Region Xinjiang Uyghur, die mit Zwangsarbeit verbunden sind, auf den US-Markt gelangen. Importeure, deren Lieferungen als möglicherweise mit der Region in Verbindung stehend gekennzeichnet sind, müssen nachweisen, dass ihre Produkte entweder nicht aus Xinjiang stammen oder nicht in Zwangsarbeit hergestellt wurden.

  • USA, Nordamerika | In Kraft getreten: 2026

    California Climate Corporate Data Accountability Act (SB 253)

    California’s Senate Bill 253, The Climate Corporate Data Accountability Act, verpflichtet große, in Kalifornien tätige Unternehmen zur Offenlegung ihrer Treibhausgasemissionen. Der Gesetzentwurf ist Teil des California Climate Accountability Package und ist der erste in Kalifornien, der die Offenlegung von klimabezogenen Informationen in einer standardisierten Weise vorschreibt.

  • EU | In Kraft getreten: 2023

    CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM)

    Anfang Oktober 2023 beginnt der Übergangszeitraum für das CO2-Grenzausgleichssystem. Die endgültige Phase beginnt zwar erst im Januar 2026, aber die EU-Importeure sind bereits verpflichtet, die in ihren Waren enthaltenen CO2-Emissionen durch zyklische Berichterstattung zu überwachen.

  • Kanada, Nordamerika | In Kraft getreten: Januar 2024

    Kanadischer Modern Slavery Act (S-211)

    Mit dem ab Januar 2024 geltenden kanadischen Gesetz S-211 zur Bekämpfung von Zwangsarbeit und Kinderarbeit in Lieferketten werden bestimmte Organisationen zur Berichterstattung über die Maßnahmen verpflichtet, die sie zur Vermeidung oder Reduzierung des Risikos ergriffen haben, dass bei ihnen oder ihren Lieferanten Zwangs- oder Kinderarbeit zum Einsatz kommt. Die ersten Berichte sind Ende Mai 2024 fällig.

  • USA, Nordamerika | 2012

    California Transparency Act (CTSCA)

    Der California Transparency in Supply Chains Act verpflichtet Unternehmen mit einer bestimmten Größe und Geschäftstätigkeit, ihre Bemühungen zur Beseitigung von Sklaverei und Menschenhandel aus ihren unmittelbaren Lieferketten offenzulegen.

  • Australien, APAC | In Kraft getreten: 2018

    Australischer Modern Slavery Act (Commonwealth Act)

    Diese gesetzliche Regelung des Commonwealth of Australia verpflichtet bestimmte große Unternehmen zur jährlichen Berichterstattung über ihre Aktionen zur Bekämpfung von Zwangsarbeitsrisiken in ihren Betrieben und Lieferketten. Die Berichterstattungspflicht gilt für australische Unternehmen und ausländische Unternehmen, die in Australien geschäftlich tätig sind.

  • Vereinigtes Königreich | In Kraft getreten: 2015

    Britischer Modern Slavery Act

    Dieses wegweisende Gesetz aus dem Jahr 2015 konsolidiert die Straftatbestände für moderne Sklaverei und Menschenhandel und führt Präventionsmaßnahmen, Unterstützungssysteme und eine Regulierungsbehörde ein. Nach der aktuellen Gesetzeslage müssen kommerzielle Unternehmen jährlich eine Erklärung über ihre Maßnahmen zur Abschaffung von Zwangs- oder unfreiwilliger Arbeit innerhalb ihrer Wertschöpfungskette veröffentlichen.

  • Erwartet
    EU | In Kraft getreten: 2026

    EU-Richtlinie über die Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit (CSDDD)

    Die CSDDD verpflichtet EU- und Nicht-EU-Unternehmen zur Erfüllung von Sorgfaltspflichten und Übernahme von Verantwortung für ihre negativen Auswirkungen auf Menschenrechte und die Umwelt in ihren Lieferketten. Sie soll 2024 in Kraft treten und bis 2026 umgesetzt werden.

  • EU | In Kraft getreten: 2020

    EU-Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR)

    Mit der Verordnung werden Investmentfonds und anderen Finanzmarktteilnehmern bestimmte Anforderungen an deren Berichterstattung auferlegt, um so die ESG-Leistung erfassen zu können. Eine vollständige und standardisierte Offenlegung soll es Anlegern ermöglichen, fundierte Entscheidungen im Hinblick auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Anlageauswahl treffen zu können.

  • EU | In Kraft getreten: 2020

    EU-Taxonomie

    Bei dieser Taxonomie handelt es sich in erster Linie um ein Klassifizierungssystem, das eine Liste ökologisch nachhaltiger wirtschaftlicher Aktivitäten enthält. Um nachhaltige Investitionen zu fördern und das sogenannte „Greenwashing“ einzuschränken, hat die EU einen Bewertungsrahmen mit klar definierten Kriterien für die wissenschaftsbasierte Prüfung von 170 Aktivitäten entwickelt.

  • EU | In Kraft getreten: Ab 2024 für das Geschäftsjahr 2023

    EU-Verordnung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD)

    Die Verordnung zur Nachhaltigkeitsberichterstattungvon Unternehmen (CSRD) ist eine von der Europäischen Kommission initiierte, grundlegende Reform der Regulierung. Sie zielt darauf ab, die nichtfinanzielle Berichterstattung zu verbessern. Sie erweitert die bestehende Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung (NFRD) erheblich, indem sie ihren Anwendungsbereich erweitert, die Anforderungen an die Berichterstattung verschärft und die Nachhaltigkeit in die Unternehmensführung einbezieht.

  • Deutschland, EU | In Kraft getreten: 2023

    Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)

    Das Lieferkettengesetz, kurz LkSG, schreibt menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Lieferketten vor. Das deutsche Gesetz ergänzt eine wachsende Zahl rechtlicher Vorschriften, um sicherzustellen, dass Unternehmen Verantwortung für ihre Wertschöpfungsketten übernehmen. Es gibt bestimmte Maßnahmen und Parameter bei der Risikokartierung, -bewertung und -minderung sowie höhere Anforderungen für die Reaktionen der Zulieferer vor.

  • Frankreich, EU | In Kraft getreten: 2017

    Devoir de Vigilance (Sorgfaltspflichtgesetz)

    Gemäß des französischen Sorgfaltspflichtgesetzes müssen bestimmte Unternehmen Jahrespläne zur Identifizierung und Verhinderung schwerer Verstöße gegen die Menschenrechte, grundlegende Freiheiten, die Gesundheit und Sicherheit von Personen sowie die Umwelt erstellen, die von ihren Tochterunternehmen, Lieferanten oder Subunternehmern verursacht werden könnten.

  • Erwartet
    Niederlande, EU | In Kraft getreten: Erwartet

    Niederländisches Sorgfaltspflichtengesetz gegen Kinderarbeit

    Der vorgeschlagene niederländische Gesetzesentwurf würde Unternehmen dazu verpflichten zu untersuchen, ob ihre Waren oder Dienstleistungen mit dem Einsatz von Kinderarbeit erstellt wurden, und einen Plan zu erarbeiten, wie dies in Zukunft verhindert werden kann. Das Gesetz würde Unternehmen zudem eine Verpflichtung auferlegen, wonach sie in einem Bericht zu versichern haben, dass sie ihre Lieferkette einer angemessenen Due-Diligence-Prüfung unterzogen haben, um Kinderarbeit zu verhindern.

  • Norwegen | In Kraft getreten: 2022

    Norwegisches Transparenzgesetz

    Das Transparenzgesetz sichert den öffentlichen Zugang zu Informationen darüber, wie Unternehmen die Menschenrechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in ihren Lieferketten schützen. Größere Unternehmen mit geschäftlichen Tätigkeiten in Norwegen sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, Due-Diligence-Prüfungen zu Menschenrechten durchzuführen und über ihre Erkenntnisse zu berichten.

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